Die Rolle Deutschlands in der globalen Gesundheitspolitik: Die Sicht eines Außenstehenden

Die Einrichtung eines nationalen Zentrums für globale Gesundheitsforschung in Berlin ist von entscheidender Bedeutung. [Foto: Lothar Drechsel/Getty Images]
In den letzten zehn Jahren hat Deutschland die Aufmerksamkeit der Welt auf sich gezogen, weil es auf dem Gebiet der globalen öffentlichen Gesundheit große Fortschritte gemacht hat. Während die Beiträge des Landes zur Sozialmedizin zweihundert Jahre bis zur Geburt von Rudolf Virchow zurückreichen, sind die Wellen, die es in der globalen Gesundheit geschlagen hat, jüngeren Datums. In diesem Artikel zeigt Harris die wachsende Sichtbarkeit und die Erfolge Deutschlands im Bereich der globalen Gesundheit in den letzten zehn Jahren auf und argumentiert, dass eine systematische Strategie entwickelt werden muss, um die Erfolge Deutschlands in diesem Bereich zu konsolidieren. Harris schlägt vor, dass eine solche Strategie die Einrichtung eines nationalen Zentrums für Globale Gesundheitspolitik in Berlin beinhalten könnte, das aufgrund der Arbeit des Zentrums in diesem Bereich und der hohen Sichtbarkeit seinerjos Forscher im WZB angesiedelt ist. Lesen Sie mehr in diesem englischsprachigen Artikel.

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Leveraging Germany’s Role in Global Health: View from an Outsider

Establishing a national Center for Global Public Health in Berlin is critical. [Photo: Lothar Drechsel/Getty Images]
In the past decade, Germany has caught the attention of the world for the high-profile moves it has made in the field of global public health. While the country’s contributions to social medicine date back two hundred years to the birth of Rudolf Virchow, the waves it has made in global health are more recent. A 2017 article in the Lancet argued that Germany “has become a visible actor in global health [only] in the past ten years.” The WZB Berlin Social Science Center has been at the center of some of these developments.

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Die Coronavirus-Reaktion in Südafrika

Länder sollten nicht mit Strafen für eine effektive Berichterstattung über Corona-Varianten rechnen müssen, da dies zum Schweigen ermutigt [Foto: Getty Images]

Anmerkung: Eine Podcast-Episode von WZB’s Soziologische Perspektiven auf die Corona-Krise mit Joseph Harris zum gleichen Thema finden Sie hier.

Südafrika wurde während der ersten Coronavirus-Welle, die im März 2020 begann, schwer getroffen. Während eine aggressive Abriegelung zunächst dafür gelobt wurde, die Ausbreitung zu stoppen und bis zu 20.000 Menschenleben zu retten, hatte die Abriegelung selbst erhebliche Folgen. Als der Druck zur Wiedereröffnung wuchs, befand sich das Land im Juli 2020 inmitten des größten Coronavirus-Ausbruchs auf dem Kontinent und eines der größten der Welt. Welche Faktoren machten Südafrika so anfällig für das Coronavirus? Welche Maßnahmen und Programme umfassten die Reaktion der Regierung? Wie hat das Land seither COVID-19 bewältigt, und welche Unterstützung können Deutschland und andere Industrienationen dem Land heute bieten? Dieser englischsprachige Artikel basiert auf einem Kapitel, das Harris über die politische Reaktion Südafrikas auf das Coronavirus in einem Sammelband verfasst hat, der hier kostenlos erhältlich ist, und geht diesen Fragen nach.

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The Coronavirus Response in South Africa

Countries should not face penalties for effective reporting on coronavirus variants; doing so incentivizes staying silent on dangerous new cases. [Photo: Getty Images]

Note: A podcast episode by WZB’s Soziologische Perspektiven auf die Corona-Krise with Joseph Harris on the same topic can be found here

South Africa was hit hard during the country’s first coronavirus wave that began in March 2020. While an aggressive lockdown was initially praised for stopping spread and saving as many as 20,000 lives, the lockdown had important consequences of its own. And as pressure to reopen grew, by July 2020, the country stood mired in the largest coronavirus outbreak on the continent and one of the largest in the world. What factors left South Africa so vulnerable to the coronavirus? What policies and programs comprised the governmental response? How has the country navigated COVID-19 since that time, and what support can Germany and other industrialized nations offer the country today? Based on a chapter Harris wrote on the politics of South Africa’s coronavirus response in an edited volume that can be accessed for free here, his present article explores these questions.

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